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Fehler mit dem Dremel Multifunktionswerkzeug vermeiden

Egal, wie lange Sie schon mit dem Dremel Multifunktionswerkzeug arbeiten: Tipps kann man nie genug bekommen. Mit ein wenig Recherche und Vorbereitung lassen sich viele Fehler bei der kreativen Arbeit mit dem Dremel ganz einfach vermeiden. Hier finden Sie die besten Strategien:

1. Lassen Sie das Werkzeug die Arbeit machen

Ein typischer Fehler besteht darin, das Werkzeug zu stark aufzudrücken. Ein leichter Druck ist am besten. Andernfalls kann das Werkzeug stehenbleiben. Beim Schnitzen sollte das Werkzeug sanft in das Holz gedrückt werden, um Splitter zu vermeiden. Gravieren oder Ätzen von Glas? Hier werden mit leichten Zügen die besten Ergebnisse erzielt. Auch bei der Nutzung der Dremel Schleifzubehöre erhalten Sie mit weniger Druck eine glattere Oberfläche. Mit seiner hohen Geschwindigkeit macht das Dremel Multifunktionswerkzeug die ganze Arbeit – Sie müssen es lediglich führen.

2. Die richtige Handhabung

Ein weiterer häufiger Fehler ist der falsche Griff. Welcher Griff richtig ist, hängt vom Projekt ab. Es gibt drei Möglichkeiten: Stiftgriff, Ein-Hand-Griff und Zwei-Hand-Griff. Gravieren Sie feine Details? Dann halten Sie Ihr Dremel Multifunktionswerkzeug wie einen Stift. Das sorgt für optimale Beweglichkeit und Kontrolle. Der Ein-Hand-Griff eignet sich gut zum horizontalen Bohren. Der Zwei-Hand-Griff bietet zusätzliche Stabilität. Die Kombination aus Unterhand- und Oberhand-Griff sorgt für einen festen Halt, den Sie beim Schleifen, Schmirgeln und Schneiden brauchen.

3. Das richtige Vorsatzgerät

Manche Projekte erfordern deutlich mehr Kontrolle und Geduld als andere. Mit dem richtigen Vorsatzgerät wird Ihr nächstes Projekt nicht nur gut, sondern es macht auch Spaß. Für das Dremel Multifunktionswerkzeug gibt es praktische Vorsatzgeräte, die Ihnen die Arbeit erleichtern. Der Präzisionshandgriff wird zum Beispiel für eine bessere Kontrolle und weniger Ermüdungserscheinungen genutzt. Der Mehrzweck-Fräsvorsatz und der Oberfräsentisch sind ideal für die Verwendung der Spiralfräser und erleichtern die Führung. Der Modellierungstisch hingegen erlaubt das Schleifen und Schmirgeln im perfekten Winkel.

4. Die richtige Vorarbeit

Mangelnde Vorbereitung ist ein typischer Fehler. Ein wenig Vorarbeit hilft dabei, Probleme zu vermeiden. Wenn Sie ein Akkugerät von Dremel nutzen, sorgen Sie vorher für einen geladenen Akku, um die Arbeit nicht mittendrin unterbrechen zu müssen. Haben Sie immer einen Staubsauger zur Hand, um Späne zu entfernen und die Sicht auf das Werkstück frei zu halten. Neue Schleifbänder erzielen optimale Ergebnisse. Und nicht zuletzt: haben Sie bei größeren Projekten immer genügend Material – sei es Holz, Glas oder Metall – und das richtige Zubehör parat, um sich unnötige Fahrten zum Baumarkt zu ersparen.

5. Die richtige Position des Zubehörs

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Arbeit mit dem Dremel zum Schneiden oder Schnitzen von Holz, zum Gravieren von Metall oder Glas oder zum Schleifen von Metall ist der richtige Überstand des Zubehörs (also wie weit das Zubehör – sei es ein Spiralfräser oder eine Fräserspitze – aus dem Werkzeug hervorsteht). Generell gilt, dass das Zubehör nicht mehr als eine halbe Schaftlänge hervorstehen sollte, möglichst etwas weniger. Am besten streben Sie einen Schaftüberstand von 0,3 cm bis 0,5 cm an.

6. Sie verwenden ein Bohrfutter? Achten Sie auf die richtige Ausrichtung.

Mit dem Bohrfutter können Sie schnell und einfach das Zubehör wechseln, ohne eine Spannzange benutzen zu müssen. Außerdem ist es für alle Schaftdurchmesser geeignet. Wenn das Zubehör nicht korrekt im Bohrfutter sitzt, kann es jedoch zu Problemen kommen. Prüfen Sie deshalb, ob sich das Zubehör genau in der Mitte des Bohrfutters befindet, bevor Sie das Werkzeug starten.

7. Immer erst ein Probelauf

Wissen Sie, was der häufigste Grund für Fehler in der Werkstatt ist? Zu viel Enthusiasmus! Zum Glück ist dieses Problem ganz leicht zu lösen. Bevor Sie ein Projekt starten, testen Sie Ihre Fähigkeiten (und Ihr gewähltes Zubehör) erst an einem Reststück Holz, Glas oder Metall. Außerdem ist es eine gute Idee, verschiedene Geschwindigkeiten am Restmaterial zu testen, um zu sehen, welche Ergebnisse sie bringen. Sie nutzen mehrere Zubehöre? Machen Sie immer erst einen Testlauf, damit Sie später im Projekt keine unerfreulichen Überraschungen erleben.

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