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Wie man Fehler beim Reinigen und Polieren vermeidet

Beim Reinigen und Polieren dreht sich alles um die feinen Details. Ganz gleich ob du Rost von einem Haushaltsgegenstand entfernen oder Silber polieren willst: du möchtest Fehler vermeiden. Diese detaillierte Erklärung hilft dir, häufige Missgeschicke zu vermeiden, von kleinen Ärgernissen bis hin zu schwerwiegenden Fehlern. So sparst du Zeit und Energie beim Reinigen und Polieren deiner Objekte.

1. Dorn korrekt einsetzen

Für Sicherheit und Genauigkeit ist es wichtig, dass du den Dorn korrekt in dein Dremel Werkzeug einsetzt. Trenne zunächst das Gerät von der Stromversorgung. Ziehe dazu den Netzstecker. Halte dann die „Lock“-Taste gedrückt und stecke mindestens die Hälfte des Stabes in den Schaft. Im Idealfall steht der Stab nur 3 bis 5 mm über. Ziehe den Dorn mit einem Schraubenschlüssel oder mit der Anschlusskappe so gut wie möglich fest. Jetzt kannst du dein ausgewähltes Polier- oder Reinigungszubehör aufsetzen.

2. Zubehör korrekt aufsetzen

Vergewissere dich, dass Zubehörteile wie Polierscheiben oder Spitzen sicher am Dorn festgeschraubt sind. Andernfalls könnten sie beim Arbeiten weggeschleudert werden – Verletzungsgefahr. Am einfachsten befestigst du Zubehörteile, indem du sie nach dem Einsetzen des Dorns aufschraubst (siehe Tipp 1). Wie beim Gewindedorn 401 musst du die „Lock“-Taste gedrückt halten, während du das Zubehör im Uhrzeigersinn aufschraubst, bis das Gewinde nicht mehr sichtbar ist. Unser vergleichendes Informationsblatt hilft dir bei der Auswahl eines passenden Zubehörteils für deinen Aufspanndorn.

3. Nicht zuviel Polierpaste verwenden

Einer der wichtigsten Poliertipps betrifft die Polierpaste. Je mehr Paste, desto besser, könnte man meinen. Stimmt aber nicht. Verwendest du zu viel Paste, wird dein Objekt komplett verschmiert. Das Werkzeug kann dann mit dem Zubehör nicht genügend Reibung erzeugen, um beim Polieren eine Wirkung zu erzielen. Nimmst du zu wenig Paste, ist das ebenfalls ungünstig, weil gerade die Polierpaste für den gewissen Extraglanz sorgt. Um genau die richtige Menge zu erwischen, halte das rotierende Zubehör gerade so lange in die Paste, dass das gesamte Gewebe imprägniert ist, ohne dass sich eine dicke Schicht bildet.

4. Verschmutzte Reinigungs- und Polier-Zubehörteile wechseln

Es ist ganz einfach: Mit einem schmutzigen Tuch kannst du nicht putzen! Genau wie herkömmliche Reinigungsmittel müssen auch unsere Werkzeuge für das Reinigen und Polieren regelmäßig ausgetauscht werden, um einen optimalen Reinigungseffekt erzielen zu können. Ist ein Zubehör zu schmutzig, reinigt es dein Objekt nicht mehr, egal wie viel Zeit du mit dem Reinigen und Polieren verbringst. Deshalb kontrolliere dein Zubehör regelmäßig! Sobald du eine Schmutzschicht bemerkst und das darunter liegende Tuch nicht mehr sehen kannst, setze ein neues, sauberes Zubehör auf.

5. Immer erst ein Probelauf

Du möchtest den allerhäufigsten Fehler vermeiden? Sich unvorbereitet in ein Projekt zu stürzen, ist ein Fehler, den alle unsere Maker von Zeit zu Zeit machen – vom Anfänger bis zum Profi. Die Lösung ist einfach: Bändige deine Begeisterung und mache erst einen Probelauf. Um zu sehen, welche Ergebnisse du mit deinem Dremel erreichst, und um unerwünschte Effekte zu vermeiden, teste deine Fähigkeiten und das ausgewählte Zubehör an einem geeigneten Stück Schrott. Probiere dabei auch gleich verschiedene Drehzahlen aus. Du hast kein Schrottmaterial zum Üben zur Hand? Übe stattdessen an einem versteckten Teil deines Objekts.

6. Mit niedriger Drehzahl beginnen

Egal, ob Dremel Polier-Kit, Reinigungswerkzeuge oder andere Zubehörteile aufgesetzt sind – die richtige Drehzahl ist entscheidend. Beim Reinigen und Polieren solltest du die Drehzahl zwischen 5.000 und 15.000 U/min einstellen. Beginne immer mit der niedrigsten möglichen Drehzahl, und beobachte was passiert. Wenn es nicht schnell genug voran geht oder du größere Flächen bearbeiten musst, erhöhe die Drehzahl in kleinen Stufen. So verhinderst du, dass du beim Polieren versehentlich zu viel Material abträgst. Beim Reinigen oder Polieren solltest du keine höhere Drehzahl als 15.000 U/min einstellen.

7. Nicht zu stark aufdrücken

Wenn du zu ungeduldig oder vielleicht nur ein bisschen nervös bist, übst du möglicherweise zu viel Druck auf die Polierscheibe oder Reinigungsbürste aus. Leider kann dieser Druck die Oberfläche beschädigen oder zerkratzen, insbesondere bei empfindlichen Materialien wie Silber oder Gold. Wenn die Borsten der Bürste zur Seite geschoben werden, kann der Schaft das Objekt berühren. Wenn du viel Druck ausübst, wird außerdem dein Zubehör schneller abgenutzt. Wir empfehlen deshalb, beim Reinigen und Polieren nur leichten Druck auszuüben. Lasse deinen Dremel die harte Arbeit für dich erledigen! Du musst ihn lediglich führen.

8. Schutzschild verwenden

Beim Polieren deiner Lieblingsgegenstände müssen sich Schmutz, Rost und Staub vom Objekt weg bewegen. Mit einem Schild-Drehvorsatz (A550) verhinderst du, dass die Partikel auf dich zu fliegen. Nach deinem Reinigungsprojekt gleich noch ein zweites zu starten, ist wahrscheinlich nicht gerade dein sehnlichster Wunsch. Mit einem Schild-Drehvorsatz werden Partikel gestoppt und zurückgehalten. Um auf der sicheren Seite zu sein, trage außerdem eine Schutzbrille. Damit verhinderst du, dass Partikel oder abgebrochene Borsten in deine Augen fliegen.

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