zum Seitenanfang

Fehler beim Schleifen vermeiden

Wenn sich deine Erfahrung im Schleifen sich bisher auf Schleifpapier beschränkt, können wir dir weiterhelfen. Ob Dremel Einsteiger oder Experte: Nimm dir immer genug Zeit für die Vorbereitung – das ist die beste Voraussetzung für ein gutes Ergebnis. Wenn du die häufigsten Fehler kennst, die beim Schleifen auftreten, kannst du sie von Anfang an vermeiden! Von Themen wie der Drehzahl (U/min) bis hin zu „der Maserung folgen“ haben wir die besten Tipps für erfolgreiche Schleifprojekte zusammengetragen. Lerne, worauf du achten musst, und du kannst dich im Handumdrehen über eine glatte Oberfläche freuen!

1. Sorge beim Schleifen für eine gute Belüftung und Sicherheit.

Schleifstaub macht nicht nur Dreck, sondern ist vor allem gesundheitsschädlich, wenn du ihn einatmest. Besonders wichtig ist gute Belüftung, wenn du lackierte Objekte abschleifst, denn Lackpartikel sind giftig. Auch beim Schleifen von Metall und Glasfaser werden schädliche Partikel freigesetzt. Schleife daher möglichst im Freien oder in einem Raum mit großen Fenstern. Wenn das nicht geht, kannst du Schleifstaub und -späne auch mit einem Staubsauger absaugen. Trage immer eine Staubmaske und eine Schutzbrille, damit du keinen Staub einatmest oder in die Augen bekommst. Auch Schutzhandschuhe sind wichtig!

2. Teste deine Schleiffähigkeiten zuerst aus.

Um zu vermeiden, dass du die Oberfläche beschädigst oder zu viel Material entfernst, ist ein kurzer Probelauf hilfreich. Jedes Schleifwerkzeug und jedes Dremel Schleifzubehör ist anders: Die einen sind feiner, die anderen gröber. Weitere Informationen über das Schleifzubehör von Dremel findest du unter Schleifen für Einsteiger. Schleifen für Einsteiger . Experimentiere auch mit verschiedenen Drehzahlen (U/min – Umdrehungen pro Minute). Mit ein paar Resten von dem Material, das du schleifen möchtest, kannst du die verschiedenen Geschwindigkeiten ausprobieren. Das Gleiche gilt auch für den Druck, den du ausübst.

3. Wähle die richtige Drehzahl für dein Dremel Multifunktionswerkzeug.

Bei jedem Dremel Multifunktionswerkzeug kann die Drehzahl eingestellt werden. Bei zu hoher Drehzahl entfernst du eventuell zu viel Material oder hinterlässt sogar Brandflecken. Um solche Missgeschicke zu vermeiden, beginne immer mit einer niedrigen Drehzahl und mache einen Test an Materialresten. Das Material selbst ist auch entscheidend: Während härtere Werkstoffe eine höhere Drehzahl vertragen, sollte sie bei weicheren Werkstoffen niedriger sein. Vor allem Kunststoff kann heiß werden und sogar schmelzen. Am besten schaltest du das Schleifwerkzeug schon vor dem Ansetzen ein, um die Drehzahl zu prüfen.

4. Überlasse dem Schleifwerkzeug die Arbeit.

Übe beim Schleifen leichten, gleichmäßigen Druck aus, um Dellen und Kratzer zu vermeiden. Bearbeite ebene Flächen mit langen, gleichmäßigen Strichen. Gehe lieber mehrmals über die Oberfläche, als zu versuchen, alles in einem Rutsch zu erledigen. Halte das Schleifwerkzeug mit beiden Händen fest, und achte für optimale Ergebnisse auf dein Schleifzubehör. Wenn du das Gefühl hast, dass etwas nicht stimmt, ist die Körnung vielleicht abgenutzt. Ersetze das Schleifzubehör in diesem Fall. Mit dem richtigen, intakten Schleifzubehör kannst du dich von deinem Werkzeug führen lassen.

5. Wähle Schleifpapier mit der richtigen Körnung.

Bei so gut wie jedem Schleifprojekt brauchst du verschiedene Arten von Zubehör. Es kommt selten vor, dass nur ein Teil ausreicht. Wenn du alte Farbe von einem Fensterrahmen abschleifen möchtest [LINK ZU SCHRITT-FÜR-SCHRITT], brauchst du ein grobkörniges Zubehör wie zum Beispiel ein Schleifband. Anschließend kannst du die Oberfläche mit einer Schleifscheibe glätten. Eine Feinschleifscheibe mit feinerer Körnung eignet sich ideal, um detailreichen Projekten wie barocken Stuhlbeinen den letzten Schliff zu verpassen. Im vergleichenden Informationsblatt kannst du das gesamte Schleifzubehör vergleichen.

6. Schleife Holz in Richtung der Maserung.

Die natürlichen Linien und Ringe, die man auf jedem Stück Holz findet, werden als Maserung bezeichnet. Beim Schleifen ist es wichtig, das Werkzeug in Richtung der Maserung zu führen. Wenn man quer zur Maserung schleift, entstehen unschöne Kratzspuren im Holz. Oft kommt es sogar zu Absplitterungen und Abplatzungen – vor allem, wenn du grobes Schleifpapier benutzt. Die Kratzer sehen zwar zunächst oft unauffällig aus, treten aber nach dem Streichen oder Lackieren deutlicher zum Vorschein. Beim Schleifen von Holz erhältst du also das beste Resultat, wenn du der Maserung folgst.

7. Pflege dein Schleifzubehör.

Wenn du schon einmal Holz per Hand geschliffen hast, weißt du, dass sich Schleifpapier abnutzt. Das gilt auch für das Zubehör von Rotationswerkzeugen wie dem Dremel Multifunktionswerkzeug. Tausche das Dremel Schleifzubehör daher immer rechtzeitig aus. Bei großen Schleifprojekten kannst du das Dremel EZ SpeedClic System ausprobieren. Der Schleifdorn ist ein praktisches Zubehör, mit dem du die Schleifbänder ganz einfach wechseln kannst. Lege das Schleifband immer über den Gummiteil des Dorns. Wenn es etwas nach hinten rutscht, kann das Gummi schmelzen, wodurch der Dorn unbrauchbar wird.

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN