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Schritt für Schritt: Tiere aus Holz sägen

Willst du deine Heimwerkerfähigkeiten ausbauen und herausfinden, was sich mit deinen Holzsägewerkzeugen noch so alles machen lässt? Dann kannst du unsere Anleitung nutzen, nach der sich im Nu Spielzeug aus Holz sägen lässt, und zwar Schritt für Schritt: vom Übertragen des Motivs bis zum Abschleifen rauer Kanten. Wir zeigen dir, wie du dieses Projekt von Anfang bis Ende souverän meisterst. Worauf wartest du noch? Lies weiter, mach dich mit deinen Schneidezubehören vertraut, und kreiere tolles selbstgemachtes Spielzeug für deine Kleinen oder als individuelle Geschenke für die Kinder von Freunden.

KENNTNISSTAND:

Du hast noch keine Erfahrung im Holzsägen? Dann such dir für den Anfang ein einfaches Motiv aus.

Schritt 1: Motiv übertragen

Hast du ein Stück Holz zur Hand? Bevor du lossägen kannst, brauchst du eine Schablone. Du kannst sie entweder selbst zeichnen, wie wir es bei diesem Projekt getan haben, oder dich inspirieren lassen – zum Beispiel bei Instagram oder Pinterest. Das Motiv sollte möglichst einfach sein. Runde, organische Formen lassen sich leichter sägen als viele kleine Ecken und Kanten. Zeichne das Motiv mit einem schwarzen Stift auf ein Stück Papier, und befestige es mit Klebeband am Holz. Nun überträgst du das Motiv mit einem Papiertuch und Aceton. Alternativ kannst du auch Nagellackentferner benutzen.

Sicherstellen, dass das Holz beim Sägen nicht verrutschen kann.

Schritt 2: Werkstück fixieren

Um sicherzustellen, dass dein Sägeprojekt wie geplant verläuft, fixiere das Holz an einer geeigneten Oberfläche. Statt einer herkömmlichen Schraubzwinge kannst du auch den 3-in-1 Multi-Schraubstock von Dremel verwenden. Er ist Schraubstock, Schraubzwinge und Werkzeughalter in einem. Wähle zum Fixieren ein stabiles Objekt mit festem Stand aus, zum Beispiel deinen Esstisch oder eine fest eingebaute Bank. Damit das Holz keine Kratzer abbekommt, kannst du ein Stück Holz zwischen das Werkstück und den Kopf des Schraubstocks klemmen.

Zum Holzsägen benötigst du einen Mehrzweck-Spiralfräser.

Schritt 3: Schneidezubehör einsetzen

Bevor du mit dem Sägen beginnst, bringe zuerst das richtige Zubehör an deinem Multifunktionswerkzeug an. Zum Holzsägen ist der Mehrzweck-Spiralfräser am besten geeignet. Setz das Zubehör in den Zubehörschaft deines Multifunktionswerkzeugs ein, und zieh die Spannmutter mit dem integrierten Spannzangenschlüssel in der Anschlusskappe fest. So kann sich das Zubehör beim Sägen nicht lösen.

Fräsvorsätze verwenden.

Schritt 4: Fräsvorsatz befestigen

Dieser besondere Fräsvorsatz eignet sich zum kontrollierten Sägen von Materialien aller Art. Er lässt sich schnell und einfach an deinem Multifunktionswerkzeug befestigen und unterstützt dich beim Erzielen eines sauberen, glatten Schnitts. Entferne die Anschlusskappe, setze den Mehrzweck-Fräsvorsatz auf. Das Zubehör darf nicht mehr als 15 mm aus dem Vorsatzgerät herausragen. Nachdem du dann den Fräsvorsatz befestigt hast, kannst du die Schnitttiefe anpassen.

Schritt 5: Sicherheitsvorkehrungen treffen

Jetzt hast du die richtigen Schneidezubehöre für dein Projekt und willst sicher endlich loslegen. Doch zuerst sind noch einige Sicherheitsfragen zu klären. Damit du kein Sägemehl einatmest, ist eine Staubmaske ein Muss. Auch in den Augen haben Sägespäne nichts zu suchen. Also Schutzbrille aufsetzen.

Wenn du beim Sägen dem Werkzeug die Arbeit überlässt, erzielst du die besten Ergebnisse.

Schritt 6: Motiv aussägen

Nun sind alle Vorbereitungen für das Projekt abgeschlossen, und du kannst mit dem Sägen beginnen. Schalte dein Multifunktionswerkzeug ein, und führe es vorsichtig durch das fixierte Werkstück. Der Fräsvorsatz sorgt für eine gleichmäßige Tiefe des Sägeschnitts, sodass du nur dem Motiv folgen musst. Bei gleichmäßiger Geschwindigkeit – nicht zu schnell und nicht zu langsam – und mit nur leichtem Druck auf das Werkzeug, erhältst du die besten Ergebnisse.

Nach dem Sägen geht es ans Schleifen.

Schritt 7: Form perfektionieren

Wenn du mit dem Sägen fertig bist, wird es Zeit für den Feinschliff. Dazu musst du als Erstes den Fräser durch ein Schleifband ersetzen. Wie schon in Schritt 3 beschrieben, setzt du das Schleifband in das Spannfutter deines Multifunktionswerkzeugs ein und ziehst die Spannmutter mit dem integrierten Spannzangenschlüssel in der Anschlusskappe fest. So kann es sich beim Schleifen nicht lösen. Klemm das Werkstück wieder ein und schleif die überstehenden Kanten ab. So bekommt das Tier eine perfekte Kontur.

Schritt 8: Glätten rauer Kanten

Durch das Schleifen erhältst du perfekte Formen mit wunderbar glatten Kanten. Besonders wichtig ist dies bei Werkstücken, die häufig in die Hand genommen werden. Warum? Ganz einfach: Damit sich niemand durch Splitter verletzt. Ersetze das Schleifband durch die EZ SpeedClic: Feinschleifscheiben, Körnung 180 und glätte die Kanten mit langen, gleichmäßigen Bewegungen.

Fast fertig! Jetzt fehlen nur noch die Details.

Schritt 9: Details hinzufügen

Wenn die Formen perfekt und splitterfrei sind, wird es Zeit, ihnen ihren tierischen Charakter zu geben. Am besten geht das mit einem Dremel VersaTip . Dieser praktische 6-in-1-Gaslötkolben ist für die Brandmalerei – im Fachjargon Pyrographie genannt – ideal. Du kannst den VersaTip zur Verzierung deines Werks wie einen Stift verwenden. Das ist der letzte Schritt. Damit erweckst du deine Holztiere zum Leben.

WAS DU BRAUCHST

Ein Stück Weichholz (15 × 100 × 0,5 cm)

Holzreste zum Fixieren

Papier

Stift

Klebeband

Papiertücher

Aceton (oder Nagellackentferner)

Schutzbrille

Lederhandschuhe

Staubmaske

3-in-1 Multi-Schraubstock

Dremel Multifunktionswerkzeug

Mehrzweck-Spiralfräser

Mehrzweck-Fräsvorsatz

EZ SpeedClic: Schleifdorn und Schleifband

EZ SpeedClic: Feinschleifscheiben, Körnung 180

Dremel VersaTip

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